Kennenlerntag

Der Kennenlerntag findet immer im Herbst (vor der Meldung sonderpädagogischer Förderbedarf) statt. Die Erzieherinnen kommen mit den Kindern um 8.00 Uhr in die Grundschule. Jedes Kind braucht eine Schere, ein Päckchen Buntstifte, einen weichen Bleistift, ein Foto, Turnschuhe und ein Frühstück.
Die Untersuchung besteht aus 6 Teilen: Kennenlernspiel, schriftlicher Schulreifetest, Frühstück / Toilette (Hinweis auf besondere Verriegelung), Sport und Bewegung (Grobmotorik), Gesprächsanlass, Tier anmalen / ausschneiden
Die Kindergärten und der Hort müssen frühzeitig über die Termine informiert werden.

Der Kennenlerntag steht unter dem Motto: Wir wollen heute ein neues Spiel kennen lernen. Die Kinder sollen nichts von einer Testung spüren, da die Gefahr besteht, dass ängstliche oder gehemmte Schulanfänger nicht ihre volle Leistung entfalten können.
Seit Februar 2007 führen 4 feste Teams die Kennenlerntage durch. Die Gruppengröße liegt bei 10 Kindern. Der Test wird von einer Lehrkraft durchgeführt, die andere Lehrkraft beobachtet die Kinder. Für die Mitarbeiter der Kindergärten besteht die Möglichkeit der Hospitation. Nach der Durchführung wird der Test ausgewertet und besprochen.

Beim Arbeitskreis Kindergarten Grundschule werden die Ergebnisse mit den Erzieherinnen besprochen.

Ist ein Kind nach Aussage des Tests bedingt schulreif oder nicht schulreif (2 oder mehr Bereiche weniger als 4), kontaktiert die Schule die Eltern, und das Kind wird zur Feintestung eingeladen oder von Sonderschulpädagogen auf sonderpädagogischen Förderbedarf hin untersucht.
Sind die Leistungen in einem Bereich (Grobmotorik, Feinmotorik, Konzentration, Gliederungsfähigkeit, Gedächtnis, schlussfolgerndes Denken an abstraktem Material) unter dem Mittelwert, werden die Eltern informiert und beraten. Während der Beratung werden die Förderschwerpunkte in den Förderplan (Schülerakte) geschrieben.